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Ein
schützenswertes Naturdenkmal
Ein nicht
unwesentlicher Punkt bei den beschriebenen Auseinandersetzung ist die
Existenz einer mehr als 300 Jahre alten Eiche, über deren Wurzeln der
strittige Weg führt. Sie gehört zu den größten Bäumen der Bretagne und ist
im Buch Arbrés remarquables en Morbihan (Ausgabe 2002) auf Seite 13
abgebildet und beschrieben.
Ob die Existenz der
Eiche bereits die Entscheidung der Flurbereinigung beeinflusst hat und zur
Löschung des Weges aus dem Kataster geführt hat, kann nicht mit Sicherheit
gesagt werden. Unstrittig ist aber, dass die Eiche als Orientierungspunkt
dient und auf Landkarten verzeichnet ist.
Für die Bewohner des
Gehöfts von Kermore war und ist die Pflege und Erhaltung der Eiche ein
existenzielles Problem. Die Äste der Eiche wiegen 5-7 Tonnen und können am
Stall und am Wohnhaus Schäden verursachen, die weit über jeglichem
ökonomischen Nutzen der Passage liegen.
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