|
Details-privat
Diese Website hat eher privaten Charakter und soll über die einzelnen Stadien eines persönlichen Mobbingfalls informieren.
Vor ca. 25 Jahren arbeitete ich an einer Artikelserie über Megalith-Bauwerke. In Kombination mit einem Urlaub erarbeitete ich eine ausführliche Dokumentation über die Steinreihen von Carnac.
Beeindruckt von der Schönheit der bretonischen Landschaft, besuchte ich in Abständen von mehreren Jahren immer wieder die Bretagne, bis schließlich der Entschluss reifte, beim Vorhandensein entsprechender finanzieller Mittel ein kleines Haus im Morbihan zu kaufen.
Aufgrund der Fortschritte im Hinblick auf die Europäische Gemeinschaft ging ich davon aus, dass ich mich auf die Rechtsgültigkeit von Verträgen in unserem westlichen Nachbarland verlassen kann.
Ein weiterer wesentlicher Punkt war, dass ich mir von der nur gering belasteten Meeresluft eine Besserung meiner Atmungsprobleme erhoffte.
Schließlich veränderte sich meine Lebenssituation und ich konnte im Jahre 1997 ein kleines Bauernhaus in der Bretagne kaufen. Kein herrschaftliches Anwesen, sondern einen ziemlich heruntergewirtschafteten Hof mit einem enormen Renovierungsbedarf.
Jedenfalls hatte ich mir meinen Traum verwirklicht, und trotz der erheblichen Probleme mit den elektrischen Leitungen und den Löchern im Dach stellte sich fast eine Art Urlaubsstimmung ein.
Aus Begeisterung über Land und Leute richtet ich sogar zwei Webseiten ein, auf denen ich Gratiswerbung für meine Wahlheimat machte. Schließlich waren drei Jahre vergangen und meine Frau und ich hatten uns gut in der Bretagne eingelebt.
Plötzlich wandelte sich die Situation und aus dem Traum wurde ein Alptraum. Zunächst forderte man uns auf, einen Weg instand zuhalten, den wir gar nicht benützten. Dann sollten wir diesen Weg notariell übertragen, weil ein privater Weg angeblich "illegal" war.
Unser Angebot, den strittigen Weg gegen ein kleines Sumpfgrundstück zu tauschen wurde hohnlächelnd zurückgewiesen, stattdessen drohte man mit den "guten persönlichen Beziehungen" zur Administration.
Was sich dann innerhalb von zwei Jahren abspielte, war massivstes Mobbing:
Angeschnittene Reifen, Bedrohungen, makabre Scherze, Diebstähle, Übergriffe und Denunziationen.
Die Situation war derartig unwirklich, dass wir vollständig blockiert die einzelnen Ereignisse über uns ergehen ließen. Diese Hilf- und Sprachlosigkeit führte zu immer neuen Attacken, bis wir schließlich das Feld räumten, und uns für einige Monate nach Deutschland zurückzogen.
Als wir an Pfingsten 2001 wieder zurückkamen, brannte in der darauf folgenden Nacht das Gartentor. Nicht, dass der Schaden besonders
groß gewesen wäre, es war die Art und Weise, wie von der Umgebung dieser Vorgang beurteilt wurde.
Der Brandanschlag wurde so zum berühmten Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt.
In den folgenden Wochen wurden von uns juristische Schritte zu Feststellung der tatsächlich bestehenden Rechte im Bezug auf den strittigen Feldweg eingeleitet, und die Website mobbing.net eröffnet.
Wenig später erweiterte ich meine Internetrepräsentanz um einige Domains.
Es gab im darauf folgenden Jahr nur noch unbedeutende Zwischenfälle. Schließlich sprach es sich herum, dass um getretene und abgerissene Schilder schon am nächsten Tag im Internet zu bewundern sind. Schließlich kehrte vollständige Ruhe ein.
Konsequenterweise schloss ich meine Werbeseiten und eröffnete dafür eine zusätzliche Website in französischer Sprache (harcelement-moral.com)
Die besondere Problematik von Mobbing im Ausland besteht ja darin, dass kaum eine Möglichkeit besteht, sich publizistisch zur Wehr zu setzen.
Welches lokale Blättchen würde es schon wagen, zahlende Abonnenten und Inserenten zu vergraulen, indem es sich auf die Seite eines Ausländers schlägt.
Das Internet ist dagegen das ideale Medium um sich zur Wehr zu setzen.
Seit einiger Zeit verteile ich Kugelschreiber mit dem Aufdruck
www.mobbing.net /
www.harcelement-moral.com, ein Geschenk mit dem ich mir selbst schon viel Freude bereiten konnte: der Gesichtsausdruck der Beschenkten zeigt mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin.

|
|